Trauerfeier & Zeremonie
Die Trauerfeier ist ein Moment des Erinnerns, Abschiednehmens und der Nähe. Wir helfen Ihnen, diesen Moment ganz nach Ihren Vorstellungen zu gestalten.
Ein persönlicher Moment des Abschieds
Die Trauerfeier ist ein zentraler Moment des Erinnerns, des Abschiednehmens und des gemeinsamen Trostfindens. In dieser bewegenden Zeit ist es unser Anliegen, Ihnen die Last der Organisation abzunehmen. Wir helfen Ihnen dabei, eine Zeremonie zu gestalten, die ganz Ihren Vorstellungen entspricht. Für einen würdevollen und tröstenden Abschied.
Die Wortgottesfeier
Ein Würdevoller Abschied
Eine Wortgottesfeier ist eine anerkannte Form der kirchlichen Bestattung und bietet einen würdevollen Rahmen für den Abschied, auch ohne Eucharistie. Sie ist besonders dort sinnvoll, wo kein Priester verfügbar ist oder wo Angehörige bewusst eine andere Form der kirchlichen Feier wählen. Im Unterschied zur Heiligen Messe entfällt die Kommunion, doch alle anderen liturgischen Elemente bleiben erhalten und ermöglichen einen ebenso tiefen, tröstlichen Abschied.
Persönliche Gestaltung spielt dabei eine wichtige Rolle. Angehörige können einen Lebenslauf einbringen, eigene Fürbitten formulieren oder gemeinsam mit dem Chor bzw. den Musikern passende Lieder auswählen. So entsteht eine Feier, die das Leben des Verstorbenen sichtbar macht und den Hinterbliebenen Halt gibt.
Das Leiten einer solchen Feier setzt eine entsprechende Ausbildung bei der Diözese Bozen–Brixen sowie die offizielle Beauftragung des Bischofs voraus.
„Eine würdevolle Wortgottesfeier braucht Zeit, Echtheit und Herz. Sie darf nicht „abgewickelt“ wirken, sondern soll Respekt und Mitgefühl spürbar machen. Persönliche Worte, ausgewählte Gebete und ein klarer, ruhiger Ablauf öffnen den Blick auf die christliche Hoffnung: dass niemand verloren geht und dass das Leben weitergeführt wird in Gottes Hand. Auch die Aufbahrung trägt wesentlich dazu bei – sie soll vor allem Ruhe und Würde vermitteln.“
Manuela Unterthiner, Leiterin von Wortgottesfeiern
Manuela Unterthiner,
Leiterin von Wortgottesfeiern, Religionslehrerin
Über die Zusammenarbeit mit unserer Bestattung:
„Ich schätze vor allem die Professionalität und die verlässliche Arbeit des Teams. Die Organisation ist durchdacht und beeindruckend, und die fachliche Kompetenz spiegelt die langjährige Erfahrung und Sorgfalt wider, mit der jede Feier vorbereitet wird. Besonders angenehm ist die Zusammenarbeit mit der Familie Villscheider, weil sie auf Augenhöhe erfolgt und ich spüre stets, dass unsere gemeinsame Arbeit getragen ist von einem echten Bemühen, die Abschiedsfeiern würdevoll und stimmig zu gestalten.“
Häufig gestellte Fragen an Manuela Unterthiner:
Für mich beginnt alles mit den Angehörigen. Ich nehme mir bewusst viel Zeit für sie – zum Zuhören, Erinnern und Durchatmen. Dieses Gespräch soll aufbauen und guttun. Aus dem, was sie mir anvertrauen, forme ich die Feier: mit einer persönlichen Note, warm, sorgfältig vorbereitet und voller Respekt vor dem Leben des Verstorbenen- getragen vom Glauben, der Trost schenkt und Hoffnung eröffnet. Ich möchte zeigen, dass Gott genau in den schwierigsten Momenten besonders für uns da ist.
Herzlichkeit, Ruhe und ehrliches Zuhören. Ich möchte, dass Menschen spüren: Hier dürfen alle Gefühle zur Sprache kommen. Es ist mir wichtig, Worte zu finden, die tragen – und einen Abschied zu gestalten, der Licht schenkt..
Eine würdevolle Wortgottesfeier braucht für mich drei Dinge: Zeit, Echtheit und Herz.
Sie soll den Menschen gerecht werden – dem Verstorbenen und den Hinterbliebenen.
Das bedeutet: persönliche Worte, die aus dem Leben erzählen; Gebete und Lesungen, die Hoffnung öffnen; ein Ablauf, der ruhig, klar, strukturiert und gut vorbereitet ist. Wenn die Feier nicht „abgewickelt“, sondern getragen wird von Respekt, von Mitgefühl und von dem Glauben, dass niemand verloren geht. Sie soll die christliche Perspektive öffnen, die auf das gute, ewige Leben blickt – und die Hoffnung wachhält, dass wir unsere Verstorbenen eines Tages wiedersehen werden.
Ich begrüße, dass Angehörige heute bewusster Abschied nehmen und mehr Zeit für die Vorbereitung einer Feier einplanen. Es ist schön zu sehen, dass Familien stärker in die Gestaltung einbezogen werden und dass die Kirche flexible Formen wie Wortgottesfeiern ermöglicht, die gut auf die Bedürfnisse der Hinterbliebenen eingehen.
Sorgen habe ich eigentlich keine, aber es ist schade, dass viele Menschen oft nicht sehen oder erkennen, was Glaube und Kirche im Hinblick auf Sterben, Tod und Trauer anbieten – Trost, Begleitung, Hoffnung und das Wissen, dass niemand allein gelassen wird.
Den Rahmen der Zeremonie gestalten
Ob in einer Kirche, einer Friedhofskapelle, in unserem eigenen Abschiedsraum oder an einem anderen Ort mit besonderer Bedeutung. Wir kümmern uns um alle notwendigen Absprachen und organisatorischen Details, damit Sie sich ganz auf das Wesentliche konzentrieren können.
Ihre Wünsche, unsere Umsetzung
Von der ersten Idee bis zur Durchführung setzen wir Ihre Vorstellungen mit größter Sorgfalt und Respekt um. Sie vertrauen uns Ihre Wünsche an, und wir kümmern uns um die reibungslose Umsetzung aller Details. So entsteht eine Feier, die in ihrer Würde und Personalisierung genau richtig ist.
Von christlich bis religionsfrei:
Wir finden den passenden Rahmen
Ganz gleich, ob Sie eine christliche Trauerfeier mit geistlichem Beistand wünschen oder eine persönliche, religionsfreie Abschiedszeremonie, wir gestalten den Rahmen genau nach Ihren Vorstellungen. Für eine christliche Feier koordinieren wir selbstverständlich die Abläufe mit der Geistlichkeit und binden gewünschte Elemente wie Gebete und Lieder ein.
Möchten Sie einen religionsfreien Abschied, konzentrieren wir uns ganz auf die individuelle Lebensgeschichte und gestalten eine feierliche Zeremonie mit Musik, Lesungen und persönlichen Worten, die den Charakter des Verstorbenen in den Mittelpunkt stellt.
Sprechen sie uns an, wir beraten sie ausführlich zu ihren Möglichkeiten.